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Ganzheitliche Solutions in der Cloud

Chancen in der Fertigungsindustrie

Die Fertigungsindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel. Externe Faktoren üben erheblichen Druck auf die Branche aus. Unternehmen müssen ihre Leistungsversprechen zuverlässiger einhalten, Prozesse effizienter organisieren und Kosten senken. Dank der Digitalisierung erwachsen ihnen gleichzeitig neue Möglichkeiten – von der Produktions- und Netzwerkplanung bis hin zur Routen-/Touren-Optimierung in Echtzeit. Digitalisierte Prozesse verhelfen zur besseren Auslastung und niedrigeren Stückkosten. Integrierte Systeme unterstützen den Planer im Betrieb, indem sie ein klares und immer aktuelles Bild der Bedarfssituation vermitteln oder dem Transportplaner die aktuelle Auslastung auf Basis der aktuellen Verkehrslage und anderen Rahmenbedingungen transparent machen. Dafür werden aber moderne APS-Systeme benötigt, die Informationen in Echtzeit verarbeiten können. Und die sind oft komplex und müssen budgetär langfristig geplant werden.

Somit steigt im Fertigungssektor die Nachfrage nach cloudbasierten Anwendungen und Diensten. Einer Schätzung zufolge soll sich das Marktvolumen der Cloudfertigung in nur wenigen Jahren verdreifachen: Entscheidend aber ist, wie die Cloud als Werkzeug eingesetzt wird, damit produzierende Betriebe den größtmöglichen Nutzen erwarten können. Beispielsweise ist es wichtig, dass allen Unternehmensbereichen die Informationen in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Planungsänderungen aus einem Unternehmensbereich sollten per alert auch den Planern in anderen Units angezeigt werden.

Schnell in der Umsetzung

Integrierte Business Planning Systeme (ibp) vermitteln aktuelle Zahlen über die Absatzplanung und Bedarfsplanung und damit letztendlich auch über die Transportplanung. Dafür werden aber moderne, hochentwickelte APS-Systeme benötigt, die Informationen in Echtzeit verarbeiten und bereitstellen können. Das kann u.U. zu einem langwierigen Transformationsprozess führen und hohe Investitionskosten hervorrufen.

Um eine intelligente ibp-Software einzuführen, ist nicht zwingend ein langwieriger Entscheidungs- und Abstimmungsprozess notwendig. Cloudbasierte Systeme können aufgrund des Bezahlmodells, welches eine monatliche, an der realen Nutzung orientierte Abrechnung vorsieht, in die kurzfristige Budgetplanung integriert und bewilligt werden. Die Anschaffung von spezifischer Hardware ist nicht nötig, wenn die Cloudlösung in einem externen Rechenzentrum betrieben wird. In vielen Stellen kann deshalb die Fachabteilung die Investitionsentscheidung treffen, was die internen Prozesse bereits deutlich verkürzt. Der modulare Aufbau einer cloudbasierten Software kann wiederum die Implementierung beschleunigen – und den Betrieb vereinfachen. flexis bietet cloudbasierte Lösungen an, die unabhängig vom Provider einfach umgesetzt werden können.

Flexible Services

flexis verfolgt einen integrierten Ansatz, um die eigene Lösung an eine große Zahl anderer Softwaresysteme anbinden zu können. Durch das Aufgreifen des Cloud-Modells können heute die Services, die bisher in einem Application Server vereint waren, mithilfe neuer, verbesserter APIs die Prozesse kleinteiliger organisieren. Bisher bewährte Module werden damit unabhängiger und flexibler.

Die Kunden können verschiedene Bausteine ganz einfach kombinieren. Ein Microservice ist schnell implementierbar und wiederverwendbar. Ziel von flexis ist es, diese Services in Cloud-App-Stores großer Public-Cloud-Betreiber wie Amazon (AWS) oder Microsoft Azure verfügbar zu machen.

Die flexis-Cloud bietet nicht nur eine skalierbare Architektur mit einem modularen Aufbau, der das vergleichsweise schnelle Zusammenstellen individueller Lösungen aus standardisierten Bausteinen erlaubt. Sie gewährleistet auch eine hohe Qualität der Software durch automatisierte Tests von der ersten Zeile Code bis zur Auslieferung der Software (continous integration / continous deployment – CICD).