Pressemitteilung

Motek 2019: flexis und XETICS zeigen Industrie 4.0-Ansatz für die Produktion

Stuttgart, den 24. September 2019 – Die flexis AG und die XETICS GmbH präsentieren gemeinsam an Partnerständen auf der Fachmesse Motek vom 7. bis zum 10. Oktober in Stuttgart anhand eines generalistischen Beispiels das Zusammenspiel digitalisierter Produktionsprozesse und deren Optimierung innerhalb der Planung. Hierbei wird der Programmablauf und seine Steuerung enger verbunden, damit eine Möglichkeit besteht, unmittelbar und effizient auf Störungen zu reagieren. Die Lösung dient Unternehmen bei ihrer Produktion die verschiedenen Auslastungen von Anlagen, Personal, Werkzeug und Material ganzheitlich in Echtzeit zu erfassen, auszuwerten und zu optimieren – ganz im Sinne von Industrie 4.0. Den gemeinsamen Ansatz präsentieren die flexis AG und die XETICS GmbH im Rahmen der Arena of Integration (AoI) des Landesnetzwerks Mechatronik BW.

Das Ziel von Unternehmen ist es, beim Planen und Produzieren effizient und kostenoptimiert belastbare Resultate zu liefern. Die logische Umsetzung von Industrie 4.0 besteht in der engen Kopplung zwischen Manufacturing Execution System (MES) und Advanced Planing and Scheduling (APS). Denn nur, wenn der Produktionsprozess kontinuierlich überwacht und mit einer optimalen Feinplanung abgeglichen wird, können Ineffizienzen, Engpässe, überlaufende Puffer und unausgelastete Ressourcen vermieden werden. Dazu braucht es innovative Softwaresysteme. Mit diesem Ziel haben sich die flexis AG und die XETICS GmbH zusammengetan, um einen entsprechenden generalistischen Ansatz auf der Motek aufzuzeigen. Dabei wird die detaillierte Feinplanung im Job Shop Scheduling System (JoSS) der flexis AG erstellt, wobei vorhandene Kapazitäten und Schichtmodelle ebenso berücksichtigt werden wie beispielsweise die Rüstmatrix oder Puffer und Transportprozesse. Das entsprechende, gesamtoptimale Produktionsprogramm wird den Rückmeldungen aus XETICS LEAN gegenübergestellt, um Abweichungen zwischen Planung und Ausführung zu erkennen. Derartige Abweichungen können unterschiedliche Ursachen haben: Maschinenausfälle, Fehlteile, ungeplante Wartungsprozesse, Umpriorisierungen durch den Werker oder Werkzeugbruch, um nur einige zu nennen.

Erkennen der Planer oder das System für sie als relevant einzustufende Abweichungen zwischen Plan-Status und Ist-Status, kann eine sofortige Umplanung angestoßen werden, die den Ist-Zustand als neuen Aufsatzpunkt nutzt und im MES gemeldete Störungen berücksichtigt. So kann wieder ein Produktionsprogramm optimiert werden, welches bei Bedarf zwangsweise veränderte Zielsetzungen des produzierenden Unternehmens berücksichtigt. Zudem wird das umfangreiche und intuitive KPI-Monitoring in XETICS LEAN genutzt, um den Produktionsprozess ganzheitlich zu überwachen.

“Hier haben sich zwei Partner gefunden, die sich mit einer klaren Botschaft an die Industrie wenden: Nachhaltige Steigerung der Effizienz, der Reaktionsfähigkeit und der Produktivität aufgrund eines auf den individuellen Fall abgestimmten Industrie 4.0-Konzepts. Dadurch erhält der Kunde ein skalierbares Best-of-Breed-System, welches APS und MES kombiniert und auf die unternehmensinternen Geschäftsprozesse angepasst ist“, sagt Robert Recknagel, Vice President Manufacturing and Logistics der flexis AG.