20.03.2012

Entscheidungsunterstützungssystem zur kostenoptimalen Kapazitätsanpassung

Die Forschungskompetenz von flexis wird auch international anerkannt – flexis wird im Rahmen des Programms „Intelligente Produktion“ vom österreichischen BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) gefördert.

Starke Nachfrageschwankungen, auf die sich Unternehmen in den letzten Jahren einstellen mussten, werden sich nach Ansicht vieler Experten in Zukunft weiter verstärken. Als Treiber ständiger Veränderung gilt insbesondere die Globalisierung der Wettbewerbs- und Nachfragestrukturen. Dadurch müssen Unternehmen in Zukunft noch häufiger und gravierender ihr Kapazitätsangebot an den Kapazitätsbedarf anpassen – und das unter Wahrung wirtschaftlicher Gesichtspunkte. Kleine und mittelständische Unternehmen sind hier besonders gefordert, da sie einem hohen Kostendruck ausgesetzt sind und eine geringe Marktmacht besitzen, ihre Handlungsfähigkeit also beschränkt ist.

In der betrieblichen Praxis fehlt häufig der Überblick über alle möglichen Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung, die Planung des Kapazitätsangebots erfolgt ohne ganzheitliche Bewertung der Anpassungskosten. Diese Schwachstellen sollen durch das Projekt KoKa behoben werden.

Das in KoKa zu entwickelnde System orientiert sich nicht an statisch geplanten Kapazitätsgrenzen, sondern überwacht kontinuierlich den Kapazitätsbedarf, welcher sich aus den nachgefragten bzw. geplanten Mengen ergibt. KoKa erschließt somit Potenziale, die sich aus der geplanten, sinnvollen Nutzung von Flexibilität ergeben. Unternehmen wird dadurch ein Werkzeug an die Hand gegeben, das sie bei der Auswahl der richtigen Anpassungsstrategie an geänderte Anforderungen des Marktes unterstützt.

Partner sind neben den österreichischen Firmen Adaptive GmbH und Melecs EWS GmbH & Co KG das Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Wien und Fraunhofer Austria.