Key Challenges Ihrer Industie - Verladende Industrie
Voraussetzungen für die Logistik 4.0

Inbound Pull

Segmentierte Betrachtungen verhindern ganzheitliche Supply Chain Konzeption. Fehlender Link zwischen der Planungswelt und der Transportausführung. Herausforderungen der Berücksichtigung umweltbezogener Aspekte fehlt heute noch häufig.

In heutigen Logistikorganisationen werden Materialabrufe häufig auf Basis fixierter, unflexibler Fahrpläne bestimmt, Transportaufträge verschiedener Werke werden nicht aufeinander abgestimmt und Sicherheitsbestände werden nicht effizient gesteuert, wodurch Potentiale zur Reduktion von Logistikkosten nicht ausgenutzt werden:

  • Teilebedarfe werden auf Basis fixierter Transportzeitpläne bestimmt und sind unflexibel.
  • Transporte werden nicht werksübergreifend koordiniert.
  • Bei der Nutzung von Zwischenlagerkapazitäten fehlt es an Effizienz.

Eine Vielzahl an Systemen wirkt auf moderne Produktionsumgebungen ein, z.B. ERP, APS, MES, SCM, etc. Immer dynamischer werdenden komplexen Produktionsnetzwerke erfordern sekundenschnelle Planungs- und Koordinationsprozesse. Ein effektives Management von Märkten, Supply Chains, Produkten und Produktionsfaktoren, die sich ständig verändern, kann nur durch kontinuierliche Prozessabstimmungen erreicht werden.

Da Produktions- und Montageprozesse heutzutage in den meisten Unternehmen zu einem hohen Grad optimiert sind, wird der Fokus immer mehr auf die Effizienz der Materiallogistik gelegt, z.B. Losgrößen, Lagerung, Sicherheitsbestand, etc.

In der traditionellen Logistikplanung behilft man sich oft isoliert stehender, selbsterstellter Hilfsmittel, z.B. MS-Excel, Access, etc. Diese Tools funktionsfähig zu halten und ständig anzupassen ist aufwendig, umständlich und riskant. Außerdem ist die Realisierung von JIS- und Logistik 4.0-Anforderungen ohne durchgängige Prozessunterstützung meist nicht möglich.