Globale Liefernetzwerke - eine dauerhafte Herausforderung

Engpässe vermeiden, Versorgungssicherheit schaffen: Minimieren Sie die Risiken des globalen Wertschöpfungsnetzes

Können Sie Engpässe oder Überkapazitäten in der Produktion erkennen bevor sie auftreten?

Die Auswirkungen von Global Sourcing auf die Automobilindustrie sind enorm. Über- und Unterversorgung haben ähnlich fatale Folgen. Kurze Lieferwege und globale Lieferketten existieren nebeneinander und es gilt abzuwägen, was bei der Teilebeschaffung im Sinne eines effizienten Supply-Chain-Managements zu bevorzugen ist. Lange Lieferketten bedeuten immer auch Risiken wie Engpässe oder kostenintensive Notfallaktionen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit. flexis trägt dazu bei, diese Risiken zu minimieren:

  • Identifizieren Sie im Engpassfall betroffene Aufträge und erstellen Sie alternative Bedarfsszenarien, damit die verfügbaren Kapazitäten ideal genutzt werden können.
  • Erkennen Sie frei werdende oder nicht mehr benötigte Teile- und Ressourcenkapazitäten. So können Sie diese anderweitig nutzen oder reduzieren.
  • Nutzen Sie die Vorteile eines integrierten Planungsprozesses zwischen Vertrieb, Produktion, Produktionsplanung, Logistik, Disposition und Einkauf, bei dem Bedarfe und Kapazitäten optimal aufeinander abgestimmt werden.

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Haben Sie eine Übersicht über die Versorgungssicherheit der eingeplanten Aufträge?

Eine besondere Herausforderung ergibt sich aus dem Zusammentreffen von großer Variantenvielfalt und weltweit verteilten Zulieferwerken. Da es nahezu unmöglich ist, alle Teile in ausreichender Stückzahl im Werkslager bereit zu halten, rufen OEMs diese auftragsorientiert ab – auch bei global bezogenen Teilen. Was ist unter diesen Umständen der beste Weg, mit Bedarfsschwankungen aufgrund von Markt-Veränderungen umzugehen? Bestände verursachen hohe Lagerkosten. Kurzfristige Reaktionen in der Produktion oder Notfallaktionen seitens der Logistik treiben die Flexibilitätskosten in die Höhe. Entscheidend ist, rechtzeitig zu sehen, welche Aufträge mit den verfügbaren Teilen gebaut werden können. Das schließt Teile ein, die sich bereits im Zustrom befinden.

Um Bestände und Flexibilität effizient innerhalb des Wertschöpfungsnetzes zu verteilen, ist Transparenz über die bislang organisatorisch getrennten Bereiche der Auftragseinplanung und Materialdisposition unerlässlich. Supply-Chain-Management ist eine ganzheitliche strategische Aufgabe, die nur im Zusammenspiel aller Beteiligten zu bewältigen ist.

Können Sie unvorhergesehene Kapazitätsengpässe im Zuliefernetzwerk auf die Aufträge projizieren und die Auswirkungen analysieren?

flexis Lösungen leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, dass diese Herausforderungen gemeistert werden. Die Programmplanung wird beständig mit Fertigungskapazitäten, Options- und Teileverfügbarkeiten abgeglichen, um die Baubarkeit abzusichern. Alternativen können in What-if-Szenarien verprobt werden. Das bringt entscheidende Vorteile mit sich:

  • Stabilisierung des Produktionsprogramms und verlässliche Einplanung
  • Erhöhte Termintreue dank Abgleich von Kundenlieferterminen und Kapazitäten
  • Reduzierung kurzfristiger Maßnahmen zur Fehlerbehebung durch frühzeitiges Erkennen von Nachfrage- und Kapazitätsänderungen
  • Transparenz über mehrstufige Teileverfügbarkeit und kapazitive Auslastung
  • Sicherung mittel- und langfristiger Lieferabrufe